Das nächste Spiel der Herren von Eintracht Gommern ist am 29. Mai 22. Anstoß bei der TSG GW Möser ist um 14:00 Uhr 👉 👉

Gommern steckt tief im Abstiegskampf 

Das Spiel sollte die Eintracht endlich wieder auf den richtigen Weg bringen. Man wollte motiviert in die Partie gehen und von Beginn an seinen Stempel aufdrücken. Wäre da nicht das Konjunktiv...Hätte wöllte könnte.

Samswegen nutzte von Minute eins an seine körperliche Präsenz und konnte von Anfang an durch seine Härte das Spiel bestimmen. Bereits nach wenigen Sekunden hatten die Hausherten Glück, als der Ball nur knapp am gommeraner Gehäuse vorbei ging. Die Eintracht wirkte vor allem zu Beginn des Spiels unsicher und unstrukturiert. Vom großen Aufbäumen war nichts zu sehen.

Nachdem zwei weitere gute Chancen nicht durch Samswegen genutzt werden konnten, stabilisierte sich die Eintracht halbwegs und kam fortan besser ins Spiel. Allerdings blieben die großen spielerischen Akzente aus. Lediglich gute Ansätze waren zu erkennen, aber der letzte Pass in die Tiefe, oder der allein gesuchte Abschluss war an diesem Tag Mangelware.

In der 27. Minute konnte Samswegen dann doch noch verdient in Führung gehen. Eine Ecke überflog die Eintracht und der 35-jährige David Herbst musste im gommeraner Strafraum nicht abspringen, um den Ball mit dem Kopf über die Linie zu drücken.

Ein Lebenszeichen konnte die Eintracht 5 Minuten vor der Pause setzen. Nach einem Abschluss von Hübener sprang der Ball einem Spieler der Gäste an die Hand, der Pfiff blieb nicht aus und die Eintracht bekam einen 11er zugesprochen. Diesen verwandelte Schaffrath platziert zu seinem 5. Saisontor.

In der zweiten Halbzeit übernahm keine Mannschaft das Geschehen, sodass das Spiel eher im Mittelfeld stattfand. Vereinzelt waren es aber die Gäste, die immer wieder Nadelstiche setzen konnte. Die Gommeraner hatten in der zweiten Halbzeit keine große Chance erarbeiten können. In der 82. Minute war es dann wieder Herbst, der nach einer Flanke mit dem Kopf aus kurzer Distanz parat war und zur 2:1 Führung für die Gäste sorgte. Danach konnte die Eintracht sich nicht mehr wehren und kassierte in der 86. Minute noch das 3:1.

Man hatte sich für dieses Spiel sehr viel vorgenommen und konnte leider nichts davon umsetzen. Völlig ungeschönt muss man zusammenfassen: Viel zu viele individuelle Fehler, kein Kampf, keine erkennbar Formation und keine Spielideen in der Offensive. 3 Punkte nach 5 Spielen und ein katastrophales Torverhältnis sprechen eine eindeutige Sprache und resultieren im Platz 15 in der Tabelle. Es gilt nun den Abstiegskampf anzunehmen, in den man sich völlig selbstverschuldet befördert hat. Es muss in den kommenden Wochen also einiges passieren, um sich dort unten rauszuarbeiten. Nächste Woche gegen Nedlitz wird es wieder kein leichtes Spiel.