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KFV-PrÀsident Fritz Franke zum Saisonabbruch in Sachsen-Anhalt.

„Gibt immer Gewinner und Verlierer“

Fritz Franke

Von Björn Richter

Als PrĂ€sident des Kreisfachverbandes Jerichower Land (KFV) vertrat Fritz Franke in der Videokonferenz des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt (FSA) die Interessen der Clubs zwischen Jerichow und Gommern. Im GesprĂ€ch mit der Volksstimme zeigt er sich mit der getroffenen Lösung zum Saisonabbruch zufrieden.


Volksstimme: Herr Franke, viele Vereine dĂŒrfen aufgeatmet haben. Mit welchem GefĂŒhl haben Sie am Donnerstag nach der Konferenz den Laptop zugeklappt?
Fritz Franke: Ich teile die Freude und Erleichterung. Man muss dazu wissen, dass zuletzt auch im Jerichower Land 90 Prozent fĂŒr den Abbruch gestimmt haben. Mit der gefundenen Lösung können wir, denke ich, sehr zufrieden sein.

Die Aufstiegsregelung nach Quotientenberechnung sieht im Jerichower Land knappe Entscheidungen, aber keine wirklichen HÀrtefÀlle vor. Sehen Sie dennoch Ungemach auf die VerbÀnde zukommen?
Egal, wie eine Entscheidung ausfĂ€llt, es wird immer Gewinner und Verlierer geben. Das Wichtige dĂŒrfte aber zum einen sein, dass es mit Blick auf den Abstieg keine Verlierer gibt, wenn ein Verein nicht freiwillig zurĂŒckzieht. Und zum anderen findet sich im Beschluss der Wunsch wieder, die bislang absolvierten Spiele nicht unter den Tisch fallen zu lassen und somit mehr als eine Halbserie einfach wegzuwerfen.

Der Pokal soll dagegen bis zum 30. September zu Ende gespielt werden. Halten Sie das mit Blick auf den Kreispokal fĂŒr realistisch?
Der Vorteil ist, dass wir bereits vor dem Viertelfinale stehen, der Wettbewerb also weit fortgeschritten ist. Dazu mĂŒssen wir uns im KFV-Vorstand noch besprechen und natĂŒrlich wieder die Vereine ins Boot holen. Aber eine Überlegung wĂ€re, den Kreispokal zu einem Höhepunkt der Vorbereitung auf die neue Saison zu machen.