+++ Eintracht Gommern verliert das Auswärtsspiel gegen die SG B/W Gerwisch mit 2:3 +++

Fehlstart zum Trotz – der Blick geht nach vorn

Landesklasse SV Eintracht Gommern (14.) zu Gast beim HSV Medizin Magdeburg (6.) / Etliche Leistungsträger fallen aus

Erst zwei Spieltage sind in der Fußball-Landesklasse, Staffel II, absolviert und der SV Eintracht Gommern befindet sich bereits in der ersten kleinen Krise der Saison. Das vom Trainerteam gewünschte, neue und attraktivere Spielsystem hat sich als Fehlschlag erwiesen und so kassierte der SVE in den ersten beiden Partien elf Gegentore und steht immer noch mit null Punkten da.


Damit sich das schleunigst ändert hat sich die Mannschaft in Vorbereitung auf das kommende Auswärtsspiel beim HSV Medizin Magdeburg (Sonnabend, 15 Uhr) auf alte Stärken besonnen: „Wir wollen mit der Spielphilosophie aus dem letzten Jahr zu unseren alten Stärken zurückfinden und mehr Stabilität, Robustheit und vor allem Selbstbewusstsein auf den Platz bringen“, meint der Gommeraner Co-Trainer Florian Sprengler mit Blick auf die Partie in der Landeshauptstadt.

In Aufregung geraten will der Übungsleiter angesichts der beiden Pleiten noch nicht. „Wir befinden uns am Anfang der Saison. Natürlich wird die Ausgangslage bei einer weiteren Niederlage nicht besser, aber wir müssen von Spiel zu Spiel schauen und das Beste aus unseren Möglichkeiten machen. Zum Start der vergangenen Rückrunde haben wir auch sieben Partien nicht gewonnen und uns am Ende mit einer Siegesserie aus dem Schlamassel gezogen. Das zeigt, dass die Mannschaft es kann.“

Hoffnung macht darüber hinaus ein Blick auf den Beginn der Vorsaison. Ebenfalls am 3. Spieltag konnten die Gommeraner zu Gast beim HSV Medizin durch einen Last-Minute-Treffer von Florian Degener zum 2:1 drei Punkte aus der Landeshauptstadt entführen. Kevin Schulz hatte den SVE nach einer halben Stunde erstmals in Führung gebracht. Letzterer wird der Mannschaft an diesem Wochenende nicht zur Verfügung stehen. Der Kapitän und Fabian Krause fallen verletzungsbedingt längerfristig aus, zudem ist Marco Reichel beruflich verhindert. Auch Tobias Bea, der sich aktuell im Urlaub befindet, wird in Magdeburg nicht auf dem Platz stehen. „Erst zum Kreispokalspiel Anfang September werden wir voraussichtlich aus dem Vollen schöpfen können“, so Sprengler, der zudem vor einem zu sehr nach hinten gerichteten Blick warnt. „Medizin in dieser Saison ist nicht mit der Mannschaft aus dem Vorjahr zu vergleichen. Das Team hatte viele Zugänge, aber auch einige Abgänge wichtiger Spieler zu verzeichnen und ist für uns somit eine große Unbekannte.“