+++ Eintracht Gommern gewinnt bei Germania Güsen mit 1:6+++ Eintracht Gommern im Pokalfinale gegen BW Gerwisch , Halbfinalsieg: TSV Brettin/Roßdorf - SV Eintracht Gommern 1:5 +++

Germania Olvenstedt - SV Eintracht Gommern 1:0 (0:0)

 

Die Eintracht musste an diesem Samstag zum Auswärtsspiel bei Germania Olvenstedt antreten. Dem Trainierteam  standen zwar 14 Spieler auf dem Papier zur Verfügung, jedoch war im Vorfeld klar, dass alle drei Auswechselspieler nur im äußersten Notfall einsatzfähig waren. Auch auf dem Platz waren einige Spieler gesundheitlich angeschlagen, oder laborieren nach wie vor an zurückliegenden Verletzungen. Also auch in dieser Woche höchste Auslastung für unseren Physiotherapeuten, Steffen Kräuter, der gleich eine ganze Reihe von Spieler abtapen, massieren und fürs Spiel fitmachen musste.



Gommern begann in dieser Besetzung in einem 5-4-1-System und der klaren Vorgabe, aus einer defensiven Stabilität heraus ins Spiel zu finden.

Dies gelang auch in der ersten Halbzeit weitestgehend sehr gut. Das Abtasten der Mannschaften war spielbestimmend, so dass ein Spiel zwischen den Strafräumen entstand, welches nur wenige Chancen auf beiden Seiten zuließ.
So endete die erste Halbzeit mit einem leistungsgerechten 0:0. 

Am Anfang der zweiten Halbzeit versuchte die Eintracht dem Spiel nun seinen Stempel aufzudrücken. So hatten David Namshaa und Stefan Kunitschke mehrere Chancen, die Führung zu erzielen, jedoch fehlte die letzte Konsequenz beim Abschluss.

Ab der 60. Min schwanden bei einigen Spielern der Gäste die Kräfte und die Germania aus Magdeburg bestimmte nun zusehens das Geschehen. Nach einigen Großchancen, die gemeinsam im Defensivverbund vereitelt werden konnten, kam es wie es kommen musste: dem Verteidigungszentrum der Eintracht unterlief eine kleine Unachtsamkeit, welche die Hausherren für sich zu nutzen wussten. Nach einem starken Pass durch die Schnittstelle in den Rücken der Abwehr, war es in der 68. Minute Marcel Stotzky, der das 1:0 für Olvenstedt erzielte.

Nach der Führung zeigte Gommern jedoch Charakter, biss auf die Zähne und konnte das Spiel fortan wieder ausgeglichener gestalten.
Es wurde hektischer und in der 76. Min musste der sehr gut agierende Schiedsrichter, Christoph Blasig, nach einer Tätlichkeit, unserem Spieler Florian Mentzel die Rote Karte zeigen.

Statt nach diesem erneuten Rückschlag aufzugeben, rückte die Mannschaft noch enger zusammen und versuchte alles, um den Ausgleich zu erzielen. Leider war der Mannschaft das Glück an diesem Tage nicht mehr hold und so musste man mit einer bitteren Niederlage die Heimreise zur Ehle antreten.

Trotz der Niederlage muss man der Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Obwohl man nach wie vor mit einer prekären Verletzungssituation im Verein konfrontiert ist, konnte man an diesem Samstag keinem Spieler einen Vorwurf machen. Leidenschaftlich warf man sich in jeden Zweikampf und hätte am Ende des Tages einen Punkt in diesem Spiel verdient gehabt. 

Eine Woche hat die Truppe nun Zeit für die Rekonvaleszenz, ehe man am kommenden Wochenende auf HSV Medizin Magdeburg trifft. 

Wir sind Eintracht.